Die zehn besten Museen in Peking, die Sie besuchen sollten

30. Okt. 2026
Autor: TripInfoHub Editor. Zusammengestellt und ins Deutsche übersetzt von TripInfoHub.

Eine Empfehlung der zehn sehenswertesten Museen in Peking, einschließlich des Verbotenen Stadt und des Nationalmuseums von China, die reich an Kultur und Geschichte sind – ideal für Familienausflüge und Kunstliebhaber.

Die zehn Museen in Peking, die man unbedingt besuchen sollte

Mein Besuchsprotokoll

Letzten Monat habe ich mir drei Tage Urlaub genommen, um diese zehn Museen in Peking am Stück zu besuchen. Am ersten Tag bin ich um sieben Uhr morgens gleich zur Verbotenen Stadt aufgebrochen. Ich bin von der Mitteltür bis zum Schatzhaus gerannt und habe rechtzeitig vor den Reisegruppen die Drachenwand und das Uhrenmuseum fotografiert. Mittags habe ich am Jingshan-Tor einen Pfannkuchen gegessen, und nachmittags bin ich direkt mit der U-Bahn zum Nationalmuseum gefahren. Dort habe ich gleich zweimal im Ausstellungsraum „Altes China“ die Orientierung verloren – es gab einfach zu viele Exponate, ich konnte nicht alles aufsaugen.

Am zweiten Tag stand „familienfreundlich“ auf dem Plan. Morgens bin ich mit den Kids ins Museum für Wissenschaft und Technologie gegangen, wo die Kleinen im „Raumfahrt-Erlebnis“ Bereich immer wieder den Knopf für den Raketenstart gedrückt haben und nicht aufhören wollten. Am Nachmittag sind wir dann ins Naturhistorische Museum gewechselt, wo vor den Dinosaurier-Skelette nur von schreienden Kindern zu hören war. Mein Kind hat sich einfach an einem Brachiosaurus-Bein angehängt und ein Foto gemacht. Abends sind wir ins Pekinger Planetarium gegangen und haben im neuen Sternensaal das „Star-Concert“ gesehen – ich bin fast eingeschlafen (es war wirklich gemütlich).

Am dritten Tag habe ich die „weniger bekannten Routen“ erkundet. Im Nationalen Museum der klassischen Texte war es super ruhig, ich habe mit einer Lupe die Inschriften auf den Schildkrötenpanzern betrachtet, und der Sicherheitsbeamte hat mir sogar beigebracht, wie man „Sonne“ und „Mond“ erkennt. Mittags habe ich schnell ins Chinesische Kunstmuseum geschaut und bin gerade rechtzeitig zur Ausstellung von Qi Baishi's echten Werken gekommen – kostenlos! Am Nachmittag war ich schließlich im Museum für Archäologie, das neu eröffnet wurde und extrem einladend war – vor der goldenen Maske aus Sanxingdui standen wie verrückt viele Fotografen.

Mein praktischer Leitfaden

1. Verbotene Stadt

  • Tickets: Ticketverkauf startet sieben Tage im Voraus um 20 Uhr, unbedingt den Wecker stellen! Ich habe drei Versuche gebraucht, um eines zu bekommen.
  • Route: Am besten am Ost-Huamen reingehen, das ist weniger voll. Direkt zur Schatzkammer und zum Uhrenmuseum rennen, die Reisegruppen gehen meistens zuerst zum Palast der höchsten Harmonie.
  • Fotografie: Am Eckturm ist das Licht nachmittags um vier am besten, also bringt ein Teleobjektiv mit.

Wenn du das Palastmuseum nicht besucht hast, kannst du wirklich nicht sagen, dass du in Peking gewesen bist. Es ist der größte und am besten erhaltene antike königliche Palastkomplex der Welt. Als ich durch das Haupttor der Verbotenen Stadt ging, überkam mich sofort das großartige Gefühl, das man aus dem „Qingming auf dem Fluss“ kennt. Du solltest unbedingt das Schatzhaus und das Uhrmuseum besuchen, wo es viele königliche Schätze gibt, die so exquisit sind, dass man die Zeit vergisst! Zu jeder Jahreszeit werden thematische Ausstellungen angeboten, wie beispielsweise die „Sonderausstellung über Blumen- und Vogelmalerei“ im Frühling, die wirklich charmant ist.

Tipps für deinen Besuch:

  • Empfohlene Besuchszeit: mindestens einen halben Tag, am besten im Voraus ein Ticket für den Vormittag reservieren, damit es weniger überlaufen ist und du schöne Fotos machen kannst.
  • Empfohlene Ausstellungshallen: Schatzhaus, Uhrmuseum.
  • Hinweis: Bequeme Schuhe anziehen, da die Böden oft groß sind und in den meisten Ausstellungen keine Getränke erlaubt sind.

2. Nationalmuseum

  • Reservierung: Sucht im WeChat Mini-Programm nach „Nationalmuseum“, wählt die Vormittagszeit, da ist es weniger voll.
  • Must-See: Der Ausstellungsraum „Altes China“ ist im Untergeschoss, von der Yangshao-Kultur bis zur Ming-Qing-Dynastie, die Beine werden danach schlapp.
  • Geheimtipps: Im Souvenir-Shop im ersten Stock gibt’s „Sprechende Figuren“-Eis am Stiel, für 18 Yuan pro Stück – perfekt fürs Foto.

Danach besuchte ich das Nationalmuseum von China direkt neben dem Tiananmen-Platz. Es ist eines der größten Museen der Welt, mit einer unglaublich reichen Sammlung, die einem das Gefühl gibt, durch 5000 Jahre chinesische Geschichte zu reisen. Besonders der Bereich mit den Bronzen von Sanxingdui ist super mysteriös mit seinen seltsamen Artefakten! Außerdem gibt es Ausstellungen über alte Münzen und Malerei, wo man die Entwicklung der Währung und der Kunst von alt bis neu sehen kann – einfach nicht genug davon bekommen!

Tipps für deinen Besuch:

  • Empfohlene Besuchszeit: 2-3 Stunden.
  • Nicht verpassen: Die ständige Ausstellung zur chinesischen Geschichte und die Bronzen von Sanxingdui.
  • Reisehinweis: Das Museum ist ganz nah am Tiananmen-Platz, also perfekt für einen Tag voller traditioneller Kultur.

3. Hauptstadtmuseum

  • Highlights: Der Ausstellungsraum „Alte Geschichten aus der Hauptstadt“ hat Nachbildungen von alten Beijinger Hutongs, ideal für Vintage-Fotos.
  • Transport: U-Bahn Linie 1, Ausstieg Muxidi C, fünf Minuten zu Fuß.
  • Tipps: Mittwoch ist Eintritt frei, aber reservieren nicht vergessen.

Wenn du Pekings Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verstehen möchtest, sollte das Hauptstadtmuseum auf deiner Liste stehen. Besonders toll fand ich die Etage, die die historische und kulturelle Achse von Peking vorstellt, wo viele verschwundene Szenen des alten Peking mit moderner Multimedia-Technologie wieder zum Leben erweckt werden. Ich hatte auch die Möglichkeit, das „Hutong-Leben der Pekinger“ zu erleben, was mir eine lebendige Vorstellung vom Alltagsleben der Menschen in Peking vermittelt hat – total herzlich und unterhaltsam.

Empfohlene Ausstellungsinhalte:

  • Die Geschichte der Stadtentwicklung Pekings.
  • Traditionelle Szenen aus dem alten Peking.

4. Museum für Wissenschaft und Technologie

  • Familienmust-do: Der Simulator im Bereich „Herausforderung und Zukunft“ ist der Hit, wartet mindestens 30 Minuten.
  • Planetarium: Tickets vorher über die offizielle WeChat-Seite kaufen, am besten mittlere, hintere Plätze wählen, weicht nicht aus.
  • Essen: Im Restaurant gibt es Kinder-Menüs, für 45 Yuan pro Portion, ganz lecker.

Familien mit Kindern dürfen das China Science and Technology Museum auf keinen Fall verpassen, besonders wenn man mit kleinen Kindern in den Urlaub fährt – es ist das Paradies der Wissenschaft! Jede Etage hat interaktive Exponate, von grundlegender Physik bis hin zu Raumfahrttechnik, es gibt einfach alles. Das planetarische Kino ist auch ein großartiges Erlebnis, mich haben allein die Plakate der Wissenschaftsfilme auf dem Spielplan dazu gebracht, sofort ein Ticket zu kaufen.

5. Museum der Volksbefreiungsarmee

  • Harte Exponate: Die DF-1-Rakete steht im Außenbereich, einfach fotografieren; beim Indoor-Panzer darf man drauf klettern fürs Foto.
  • Transport: U-Bahn Linie 1, Ausstieg Militärmuseum A, gleich draußen.
  • Versteckte Attraktion: Im Untergeschoss gibt es ein interaktives Waffenzerlegungsgerät – Jungs werden ausflippen.

Ich war mit Freunden im Militärmuseum, und es hatte echt das Gefühl eines epischen Actionfilms. Am beeindruckendsten waren die echten Kampfjets und Panzer, die einfach beeindruckend sind. Darüber hinaus ist die Ausstellung zur Geschichte des Widerstands sehr lehrreich; ich habe mir jeden einzelnen Ausstellungstext angeschaut und viele Geschichten aus dieser Zeit gelernt.

6. Nationales Naturhistorisches Museum

  • Für Dinosaurier-Fans: Das Mamenchisaurus-Skelett im Zentrum der zweiten Etage – von unten fotografiert sieht man richtig viel Bein.
  • Reservierung: Tickets gibt’s drei Tage im Voraus über die WeChat Seite, nachmittags ist’s am leersten.
  • Easter Egg: Im ersten Stock gibt’s einen „Dinosaurier-Häufchen“ Fossil – das muss ein Kind unbedingt besuchen.

Freunde, die sich für Flora und Fauna interessieren, sollten das Naturhistorische Museum von China besuchen, die riesigen Dinosaurierfossilien sind wirklich ein Blickfang. Das ökologische Simulationssystem im Museum ist auch sehr fortschrittlich, die Kinder hatten im Tastenbereich viel Spaß. Für Fotobegeisterte solltest du die Pflanzenbereich beachten, dort kann man aus jedem Winkel tolle tropische Regenwald-Augenblicke einfangen.

7. Pekinger Planetarium

  • Sternensaal: Nehmt die Vorstellung „Verwirrte Sterne“, die Sitze bewegen sich, total cool.
  • Meteorit: Im Ausstellungsraum gibt es einen „Xinjiang-Eisenmeteorit“, den man anfassen kann, er ist kühl.
  • Transport: U-Bahn Linie 4, Ausstieg Zoo D, dann 3 Minuten zu Fuß.

Als Sternenhimmel-Fan darf ich das Planetarium auf keinen Fall verpassen! Die Projektion im Sternensaal war einfach so immersiv, als wäre man tatsächlich in einem Raumschiff. Außerdem kann man die Meteoritenexemplare aus nächster Nähe sehen, was sehr spannend ist. Ein kleiner Tipp: Schau dir im Voraus die Vorstellungen an, sonst verpasst du vielleicht das nächste.

8. Nationales Museum der klassischen Texte

  • Geheimtipp: Reste der „Yongle-Dadian“ gibt's im zweiten Stock, die Glasschalen sind extrem klar.
  • Interaktiv: Es gibt die Möglichkeit, „Orakelknochen“ nachzuahmen, und man kann sein Werk abstempeln lassen und mitnehmen.
  • Tipps: Montags geschlossen, plant das gut.

Hier gibt es eine uralte und wunderbare Atmosphäre, besonders als ich die „Yongle-Dadian“ sah, fühlte ich wirklich die kulturelle Überlieferung über Jahrhunderte. Auch die Ausstellungen über die Orakelknochenschrift zeigen die Schönheit der chinesischen Schriftzeichen. Daneben gibt es einen interaktiven Bereich zur Restaurierung, wo Kinder sogar lernen können, wie man Bücher repariert.

9. Chinesisches Kunstmuseum

  • Kostenlos: Mit Personalausweis einfach rein, die echten Werke von Qi Baishi sind im dritten Stock.
  • Fotografie: Die Wendeltreppe ist ein Instagram-Hotspot, bringt ein Weitwinkelobjektiv mit.
  • Versteckte Attraktion: Im ersten Stock gibt’s den „Kunstbuchladen“, Postkarten für 10 Yuan, 3 Stück.

Das kostenlose Nationalmuseum für Bildende Kunst ist einfach ein Paradies für Kunstliebhaber! Im Museum kann man alles sehen, von Qi Baishis klassischen Gemälden bis hin zu zeitgenössischen Installationskunstwerken – einfach die künstlerischen Höhepunkte verschiedener Epochen auf einmal. Zudem ist die Atmosphäre sehr ruhig, was ideal ist, um die Kunst langsam zu genießen.

10. Chinesisches Archäologiemuseum

  • Neuer Standort: Erst 2023 eröffnet, die Goldmaske von Sanxingdui ist im zweiten Stock, die Beleuchtung ist der Hammer.
  • Interaktiv: Es gibt eine „Archäologie-Überraschungsbox“ zu graben, kostet 68 Yuan pro Stück, und man könnte einen „Bronze-Mensch“ finden.
  • Transport: U-Bahn Linie 8, Ausstieg Olympiapark D, dann 10 Minuten zu Fuß.

Das letzte, etwas unbekanntere, aber sehr wertvolle Museum ist das Nationalmuseum für Archäologie. Die Geheimwaffe sind sicherlich die Ausstellungen über Sanxingdui und die Yangshao-Kultur, besonders die hochmodernen, interaktiven archäologischen Erlebnisse sind einfach überwältigend. Die Ausstellung hat auch interaktive Exponate zu Bronzen, die faszinierende Operationen nachstellen, die einen nur staunen lassen!

Diese Museen haben alle ihren eigenen Charme und bieten definitiv alles, was du dir von der Kultur Pekings erhoffst! Für die Interessierten, schau dir diese Liste an und besuche jedes einzelne – es lohnt sich auf jeden Fall für deinen Besuch in Peking!

Mein Zeitplan (Drei Tage, zwei Nächte)

DatumVormittagNachmittagAbend
Tag 1Verbotene Stadt (8:30-12:00)Nationalmuseum (13:00-17:00)Jingshan zum Sonnenuntergang
Tag 2Wissenschaftsmuseum (9:00-12:00)Naturhistorisches Museum (13:30-16:30)Planetarium (18:00 Vorstellung)
Tag 3Klassikmuseum (9:00-11:00)Kunstmuseum + Archäologiemuseum (13:00-17:00)Nach Hause entspannen

Letzte kleine Hinweise

  • Turnschuhe tragen: Ich bin jeden Tag über 20.000 Schritte gelaufen, mit High Heels wird das nix.
  • Powerbank mitnehmen: In der Verbotenen Stadt und im Nationalmuseum gibt’s keine Leihstationen; ich hatte eine 20.000 mAh dabei.
  • Gepäckaufbewahrung: Die meisten Museen haben Schließfächer; in der Verbotenen Stadt kann man nur am Ost-Huamen sein Gepäck aufbewahren, kleine Taschen kosten einmal 10 Yuan.

Das war’s soweit, ich wünsche euch viel Spaß beim Museumsbesuch!

Korrektor: Jamba
Übersetzer: TripInfoHub Team

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